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Erbrecht

Sollte kein rechtsgültiges Testament vorliegen, tritt die gesetzliche Erbfolge ein. Hat der Verstorbene seinen letzten Willen in gültiger Form hinterlassen, ist die gesetzliche Erbfolge nur für den Pflichtteil gültig. Der Pflichtteil besteht in diesem Fall in der Hälfte des Wertes des gesetzlichen Erbteils.

Die gesetzliche Erbfolge bestimmt die Erben aus dem Kreis der Verwandten des Erblassers. Dies ist jede Person, die von ihm (Kinder, Enkel, Urenkel etc.) oder von derselben dritten Person abstammt (Eltern, Großeltern, Geschwister, Onkel, Neffen etc.). Nichteheliche Kinder sind ehelichen Kindern gleichgestellt. Adoptierte Kinder beerben die Adoptiveltern. Stiefkinder und Pflegekinder gehören nicht zu den gesetzlichen Erben. Das Erbrecht eines verstorbenen Verwandten geht auf dessen Kinder über.

Um zu vermeiden, dass die Erben unnötig hohe Erbschaftssteuern bezahlen müssen, ist es sinnvoll, sich frühzeitig über die gesetzlichen Freibeträge zu informieren. Vielleicht möchten Sie einen Teil Ihres Vermögens schon zu Lebzeiten als Schenkung weitergeben. Insbesondere, wenn es keinen Ehepartner oder eigene Kinder als Erben gibt, sind die steuerrechtlichen Aspekte bedeutsam.

Erbrechtsreform 2010

Am 1. Januar 2010 ist eine Erbrechtsreform in Kraft getreten. Diese sieht in der Erbfolge insbesondere eine stärkere Berücksichtigung von Erben vor, die den Verstorbenen gepflegt haben und nun für ihre Pflegeleistungen innerhalb der Familie mit einem Anteil am Erbe vergütet werden.

Bei allen juristischen Fragen raten wir Ihnen, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen, die wir Ihnen auf Wunsch gerne vermitteln.

Das Bundesministerium der Justiz bietet eine Broschüre zum Erbrecht als Download an:

www.bmj.de

 

 

 

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